Buchtipp des Monats: Immer montags beste Freunde – Laura Schroff und Alex Tresniowski

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Posted on 19th März 2020 by admin in Buchtipp des Monats

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Es gibt Bücher, die sollte man einfach nicht in der Straßenbahn lesen. Warum? Ganz einfach: Sie rühren manchmal zu Tränen, was unweigerlich die Blicke anderer Fahrgäste auf sich zieht. Zu diesen ganz besonderen Büchern zählt auch „Immer montags beste Freunde: Der Junge, der mein Leben veränderte“ von Laura Schroff und Alex Tresniowski. Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem ich so oft die Tränen der Rührung unterdrücken musste. Und ja, ich habe es in der Straßenbahn gelesen! (more…)

Buchtipp des Monats Februar 2019: Ich hasse Menschen – Julius Fischer

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Posted on 15th Februar 2019 by admin in Buchtipp des Monats

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Nur, um das vorab klarzustellen: Ich hasse Menschen nur manchmal, aber ich finde sie oft ziemlich speziell. Vielleicht hat dies Julius Fischers Buch in meine Hände getrieben und zu meinem Buchtipp des Monats werden lassen. „Ich hasse Menschen“ – ein Titel mit Symbolcharakter. (more…)

Buchtipp des Monats August 2018: Das Salz der Erde – Daniel Wolf

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Posted on 14th August 2018 by admin in Buchtipp des Monats

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Zugegeben, es hat mich ein wenig Überwindung gekostet, diesen dicken Schmöker anzupacken, aber ich muss ehrlich sagen: Ich habe selten etwas Spannenderes als diesen Roman gelesen. „Das Salz der Erde“ hat mich von der ersten Sekunde bis hin zum Ende gefesselt und nicht mehr losgelassen.
Hut ab, Herr Wolf!

Geschichte spannend verpackt – so lässt sich das Buch wohl am ehesten beschreiben. Eine geballte Ladung Wissen strömt beinahe unmerklich beim Lesen in den Kopf und bleibt tatsächlich hängen. Super! „Das Salz der Erde“ hat mir eine völlig neue Sichtweise auf das Leben im Mittelalter beschert. Beim Lesen des Buches habe ich mich gefühlt, als wäre ich mittendrin.

Wie viel Arbeit in diesem Buch tatsächlich steckt, kann wahrscheinlich nur der Autor selbst genau beziffern. Aber da der Roman von typischen Begriffen, Daten und Fakten quasi überquillt, wuchs mein Respekt für Daniel Wolf von Seite zu Seite immer mehr.

Ich kann gar nicht genau beschreiben, wie es dem Autor gelungen ist, mich beinahe als Teil der Familie Fleury zu fühlen. Durch die spannende Geschichte entsteht von Anfang an eine Bindung, die den Leser gemeinsam mit der Familie Freude und Leid erleben lässt.

Wie oft habe ich das Buch verflucht, als wieder eine, im Laufe der Geschichte irgendwie ans Herz gewachsene Person ums Leben kam… Oft war ich drauf und dran, das Buch einfach in die Ecke zu werfen und nicht weiterzulesen. Doch die Neugier auf die weiteren Verstrickungen, auf die Lösungen für die bestehenden Konflikte hat immer wieder gesiegt. Die intelligente Geschichte hat mich zutiefst beeindruckt.

Vielen Dank, Herr Wolf! Sie haben sich die Mühe gemacht, das Mittelalter bis ins kleinste Detail anschaulich darzustellen. Wer im Geschichtsunterricht geschlafen hat, wird spätestens beim Lesen dieses spannenden Buches hellwach.

„Das Salz der Erde“ ist mit gutem Grund zu meiner Buchempfehlung des Monats geworden. So viel Arbeit und so ein tolles Ergebnis müssen einfach belohnt werden.

Update: Inzwischen habe ich auch den zweiten Teil „Das Licht der Welt“ verschlungen. Und entgegen aller Vorurteile, die es über Fortsetzungen sonst gibt, setzt sich der Roman ebenso spannend und aufregend fort, wie es der erste Band „Das Salz der Erde“ bereits erahnen ließ.

Da mich auch der zweite Band restlos überzeugt hat, kämpfe ich nun an der Seite der Fleurys im dritten Band „Das Gold des Meeres“.

Update Band 3 und 4: Ich kann nur sagen, es geht genauso aufregend weiter, wie es die ersten beiden Bände erhoffen ließen. Überraschende Wendungen und weiterhin jede Menge Geschichte zwingen den Leser, die Bücher nicht mehr aus der Hand zu legen. Das Zusammenspiel aus Religion und Geschichte, die Verflechtungen der Macht zur damaligen Zeit und die einfache Denkweise des Volkes stellt Daniel Wolf wieder einmal anschaulich und äußerst spannend dar. „Die Gabe des Himmels“ setzt die Geschichte der Familie Fleury und des Städtchens Varennes auf gelungene Weise fort.

Die vierteilige Fleury-Saga erhält deshalb meine uneingeschränkte Empfehlung.